Stadt Herbolzheim  |  Bürger-Service - Ämter-Service - Landwirtschaft




Landwirtschaft


Herbolzheim Bleichheim Broggingen Tutschfelden Wagenstadt Gesamt
ha
ha
ha
ha
ha
ha
Gemarkungsfläche
1710
737
525
242
333
3547
Gebäude und Freifläche
208
17
20
17
24
286
Erholung/Sport
15
2
1
1
2
21
Wald
425
407
234
34
9
1109
Wiesen / Grünfläche
63
106
36
1
7
213
Ackerland
648
125
92
78
172
1115
Rebfläche
131
32
86
70
44
363
Sonstige
220
48
56
41
75
440

Agrarwettervorhersage

Daten des statistischen Landesamts Baden-Württemberg: Land- und Forstwirtschaft


Landwirtschaft allgemein

Deutschland importiert rund ein Drittel seines Nahrungsmittelbedarfs. Die Mehrzahl der Bauernhöfe im Westen des Landes sind relativ klein; rund 75 Prozent haben eine Fläche von höchstens 20 Hektar. Sie werden von ihren Besitzern und deren Familien oft als Nebenerwerbsbetrieb bewirtschaftet. In der Landwirtschaft arbeiten nur noch rund 1,3 Millionen Menschen. Die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche betrug 1996 ca. 17,3 Millionen Hektar. In den letzten Jahren stellten viele Betriebe wirtschaftlich erfolgreich auf eine biologisch-dynamische Produktionsweise um und schlossen sich zum Teil alternativen Vermarktungsorganisationen an.

Die besten Anbaugebiete befinden sich am Südrand des Norddeutschen Tieflands. Angebaut werden hauptsächlich Zuckerrüben, Kartoffeln, Gerste, Weizen, Hafer und Roggen. In einigen klimatisch begünstigten Gebieten wird in Sonderkulturen Wein angebaut. Namhafte Anbaugebiete liegen u.a. in Franken, in Rheinhessen, an der Mosel und am Kaiserstuhl. Große Mengen an Rindern, Schafen, Schweinen und Geflügel werden zunehmend in spezialisierten Betrieben gezüchtet.

Forstwirtschaft und Fischerei

Forstwirtschaft und Fischerei spielen in Deutschland eine beträchtliche Rolle. Bei der Aufforstung werden schnell wachsende Nadelhölzer bevorzugt. Die bedeutendsten Ressourcen befinden sich in den großen Wäldern im Südwesten; über 70 Prozent davon sind Nadelholz. Der seit den achtziger Jahren bekannte saure Regen verursachte zum Teil gravierende Waldschäden, welche die Existenzgrundlage der Forstwirtschaft lang- oder mittelfristig massiv bedrohen.

Die wichtigsten Fischereihäfen des Landes sind Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven an der Nordsee und Kiel an der Ostsee. Die Fangmenge beläuft sich auf durchschnittlich etwa 400 000 Tonnen, der überwiegende Anteil davon sind verschiedene Seefische, besonders Heringe.